August 8th, 2010 — 6:19am
Der Totenschild des Freiherrn zu Egg und Hungersbach in der Pfarrkirche zu Schörfling am Attersee
Bei den Germanen war es üblich, den toten Krieger mit seinen Waffen zu begraben bzw. die Waffen beim Grabe aufzuhängen. 1m Mittelalter wurde es Sitte, bei den Grabstätten der Adeligen in den Kirchen oder Grabkapellen anstatt der Waffen einen sogenannten hölzernen Totenschild an die Wand zu hängen. Um 1400 änderte sich die Form des Totenschildes vom Kampfschild zu einer Scheibe, in deren Mitte das Vollwappen mit Schild, Helm, Helmzier und Helmdecken prangt. Um das Wappen läuft die Schrift mit dem Hinweis, wer hier begraben liegt und wann er gestorben ist. Die Gestaltung der Totenschilde unterlag dem Zeitstil. Es bürgerte sich z. B. zur Zeit der Renaissance ein, die Scheibe mit einem geschnitzten Lorbeerkranz oder einem Kranz mit Früchten und Laubwerk zu bereichern.

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July 21st, 2010 — 6:11am
Das sehr lesenswerte Buch „Schörflinger Streiflichter: Rückblicke – Anblicke – Einblicke“ erscheint 2009 anlässlich des 50-jährigen Bestehens des Vereines für Heimatpflege und Urgeschichte Schörfling.

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June 15th, 2010 — 6:00am
Der deutsch-österreichische Landschaftsmaler, Zeichner und Lithograph Jakob Alt wird am 27. September 1789 in Frankfurt am Main geboren und stirbt am 30. September 1872 in Wien.

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May 2nd, 2010 — 6:00am
Buchtipp: Anno dazumal am Attersee I (Button; Literatur)
Nummer 1 vom 5. März 1881
Im Markte Schörfling wird im Laufe der heurigen Fastenzeit zum Besten eines zu gründenden Fonds für den dortigen Gewerbeverein von heimischen Dilettanten ein Theater-Abend veranstaltet, für welchen ein ganz besonders lustiges Stück des unvergesslichen Wiener Komikers und Satyrikers Nestroy gewählt wurde.
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March 21st, 2010 — 6:00am
Das Buch erzählt alte Sagen vom Attersee im Dialekt nach.

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February 25th, 2010 — 6:00am
Das Buch ist ein bebilderter Spaziergang durch das Heimathaus Schörfling in der Gmundnerstraße 8, das vom Verein für Heimatpflege und Urgeschichte Schörfling am Attersee betreut wird. Das Buch stellt die verschiedenen Abteilungen des Heimathauses mit ihren wichtigsten Exponaten vor.

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February 17th, 2010 — 12:00am
Die 18-seitige Broschüre erschien 2003 und beschäftigt sich ausschließlich mit der Urkunde, in der Schörfling 803 das erste Mal schriftlich erwähnt wurde.

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January 4th, 2010 — 6:00am
Das handliche 168-seitige Büchlein wurde von Fritz Göschl und Helmut Pachler im Auftrag des Regionalentwicklungvereines Attersee – Attergau, der unter der Abkürzung REGATTA bekannt ist, gestaltet. Das Buch ist um den, ich möchte sagen, symbolischen Preis von zwei Euro bei allen Tourismusbüros erhältlich und ermöglicht eine „literarische Reise“ rund um den Attersee. In kurzen Artikeln wird der Leser über die verschiedenen Sehenswürdigkeiten informiert. Formal sind die Texte etwas holprig, manchmal unfreiwillig komisch und leicht klischeehaft.

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December 7th, 2009 — 6:00am
Das Heimatbuch von Schörfling am Attersee heißt offiziell „Geschichte von Schörfling Markt, Pfarre und Herrschaft Kammer. Es wurde von der Marktgemeinde in Auftrag gegeben, erschien 1988 und wurde unter Anderem 2002 erneut aufgelegt. Das Besondere am Buch ist, dass die 430 Seiten von einem einzigen Mann, nämlich von Johann Dickinger aus Schörfling, verfasst wurden. Die wenigen Bilder im Buch stammen von Sohn Ekkehard Dickinger.
Meiner Meinung nach ist es das gelungenste Heimatbuch der Region. Es hat ein hervorragendes Layout, ist gut lesbar und verzichtet gänzlich auf die Aufnahme von Namenslisten in Bezug auf Feuerwehr, Kameradschaftsbund, Musik und Politik.

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