August 8th, 2010 — 6:19am
Der Totenschild des Freiherrn zu Egg und Hungersbach in der Pfarrkirche zu Schörfling am Attersee
Bei den Germanen war es üblich, den toten Krieger mit seinen Waffen zu begraben bzw. die Waffen beim Grabe aufzuhängen. 1m Mittelalter wurde es Sitte, bei den Grabstätten der Adeligen in den Kirchen oder Grabkapellen anstatt der Waffen einen sogenannten hölzernen Totenschild an die Wand zu hängen. Um 1400 änderte sich die Form des Totenschildes vom Kampfschild zu einer Scheibe, in deren Mitte das Vollwappen mit Schild, Helm, Helmzier und Helmdecken prangt. Um das Wappen läuft die Schrift mit dem Hinweis, wer hier begraben liegt und wann er gestorben ist. Die Gestaltung der Totenschilde unterlag dem Zeitstil. Es bürgerte sich z. B. zur Zeit der Renaissance ein, die Scheibe mit einem geschnitzten Lorbeerkranz oder einem Kranz mit Früchten und Laubwerk zu bereichern.

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June 21st, 2010 — 6:00am
Vater Martino Altomonte
Der Historienmaler wird am 8. Mai 1657 in Neapel geboren und stirbt am 14. September 1745 im Zisterzienser-Stift Heiligenkreuz in Niederösterreich. Martino verlebt seine Jugend teils in Italien, teils am Hofe des Königs Johann Sobieski von Polen. Avianus, der Beichtvater von Sobieski, ist es auch, der Altomonte dazu überredet, seinen deutschen Namen Hohenberg abzulegen und denselben zu italienisiren, damit er mehr Glück mit seinen Arbeiten habe. Im Auftrage des Königs malt er ein großes Bild über die Befreiung von Wien von den Türken (1683), wobei Sobieski bekanntlich eine hervorragende Rolle spielte. Als Gegenstück dazu führt er das Bild „Hauptsturm der Türken auf die Löwelbastei“ aus. 1703 kommt Altomonte nach Wien an die neue Maler- und Bildhauerakademie und malt hier eine große Anzahl Altarblätter für verschiedene Städte in Nieder- und Oberösterreich und Salzburg.

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February 15th, 2010 — 6:00am
Das 80 Seiten starke Buch erschien 2006 und berichtet über 200 Jahre christlichen Lebens in Oberwang. Der interessierte Leser erfährt unter anderem, dass Oberwang über 21 Kapellen, 9 Bildstöcke und 20 Marterl verfügt.

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January 14th, 2010 — 6:00am
Das Buch informiert über die vier Kirchen auf dem Seewalchener Gemeindegebiet: Seewalchen, Kemating, Buchberg und Rosenau. Das Cover und eine Leseprobe gibt es unter dem Button „Literatur“, der sich oben auf dieser Homepage befindet.

Die Pfarrkirche von Seewalchen am Attersee (Foto: Helga Kern)
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December 19th, 2009 — 6:00am
Attersee verfügt zwar über ein Heimatbuch, aber bei meinem Anruf wurde mit mitgeteilt, dass die Restexemplare „für wichtige Persönlichkeiten“ reserviert seien.
Das Buch unterscheidet sich wohltuend von den andren Heimatbüchern, trägt den Titel „Attersee – Wasser und Geschichte“, erschien 1996 und stammt von Fritz Götschl, der es im Auftrag des Atterseer Heimatvereines erstellte.
Man wählte einen neuen Zugang, teilte das Buch in zwei Teile und baute es auf den Elementen „Wasser – Erde – Luft – Feuer“ auf.

Seewalchen
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