August 8th, 2010 — 6:19am
Der Totenschild des Freiherrn zu Egg und Hungersbach in der Pfarrkirche zu Schörfling am Attersee
Bei den Germanen war es üblich, den toten Krieger mit seinen Waffen zu begraben bzw. die Waffen beim Grabe aufzuhängen. 1m Mittelalter wurde es Sitte, bei den Grabstätten der Adeligen in den Kirchen oder Grabkapellen anstatt der Waffen einen sogenannten hölzernen Totenschild an die Wand zu hängen. Um 1400 änderte sich die Form des Totenschildes vom Kampfschild zu einer Scheibe, in deren Mitte das Vollwappen mit Schild, Helm, Helmzier und Helmdecken prangt. Um das Wappen läuft die Schrift mit dem Hinweis, wer hier begraben liegt und wann er gestorben ist. Die Gestaltung der Totenschilde unterlag dem Zeitstil. Es bürgerte sich z. B. zur Zeit der Renaissance ein, die Scheibe mit einem geschnitzten Lorbeerkranz oder einem Kranz mit Früchten und Laubwerk zu bereichern.

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June 3rd, 2010 — 6:00am
Im Sommer 1883 vermietete Frau Gräfin Ida von Horvath-Khevenhüller für die Dauer der Saison an den Grafen Josef Hoyos den 1. Stock des alten Seeschlosses in Kammer. Der österreichische Adelige und Politiker Josef Graf Hoyos-Sprinzenstein lebte von 1839 bis 1899. Er war der Jagdgefährte des Kronprinzen und wichtigster Zeuge der Mayerling-Tragödie. Er verbrachte den Abend des 29. Jänners 1889 allein mit Rudolf und fand am Morgen mit dem Prinzen Coburg und dem Kammerdiener Loschek die beiden Toten. Graf Hoyos überbrachte die Todesnachricht dem Kaiser. Hoyos, dem ein sehr bescheidener Lebenswandel nachgesagt wurde, blieb zeitlebens Junggeselle und hinterließ keine Nachkommen. Um der Verdacht auszuräumen, er hätte von der Beziehung zwischen Rudolf und Mary gewusst, hinterließ er eine Denkschrift über die Mayerling-Tragödie.

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Comment » | Attersee, Schloss Kammer
February 25th, 2010 — 6:00am
Das Buch ist ein bebilderter Spaziergang durch das Heimathaus Schörfling in der Gmundnerstraße 8, das vom Verein für Heimatpflege und Urgeschichte Schörfling am Attersee betreut wird. Das Buch stellt die verschiedenen Abteilungen des Heimathauses mit ihren wichtigsten Exponaten vor.

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