Archive for June 2010


106. AtterZeit Nummer 10, Seite 5

June 29th, 2010 — 6:14am

Seite 5: Gampern / Schörfling: Heimathaus Schörfling

Die „gute alte Zeit“ liegt gar nicht lang zurück

„Mein Urgroßvater ist 1845 als Sägefeiler nach Schörfling gekommen. Der Hausname Sagfeiler leitet sich davon ab. Das Ausrichten der Säge war die Kunst bei diesem Handwerk. Den Gewerbeschein für die Sägerichterei hab ich auch noch.“

August Mayer, der Heimathausleiter und -gründer, verbindet die Familiengeschichte mit der Liebe zum Sammeln, Erhalten, Forschen und Dokumentieren. Mit dem Aufkommen der Motorsägen ist die Sägefeilerei verschwunden. Sägen aller Art sind im Heimathaus ausgestellt, auch Bohrer und Hacken gehörten zum Werkzeug des Zimmermannes.

„Von den Hacken haben wir eine sel­tene Sammlung.

Die gibt es kaum mehr. Was Besonderes ist die Breithacke für Links- und Rechtshänder“, freut sich Mayer. Traditionelle Werkzeuge und Geräte geben Einblick in das Handwerk des Spenglers, Drechslers, Tischlers, Wagners und Schusters.

Heimathausleiter August Mayer hat den Sägefeiler-Gewerbeschein.

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105. AtterZeit Nummer 10, Seite 4

June 27th, 2010 — 6:11am

Seite 4: Lenzing / Weyregg

Nachlese zur Fußball-EM in Weyregg und Lenzing

Olympia, das zweite sportliche Großereignis des Sommers, war weitaus weniger präsent als das erste Großereignis, die Fußball-Europameisterschaft im Juni. Man erinnere sich der Fernseh-Live-Übertragungen auf Großbildleinwänden (public viewing) in Wirtshausgärten, in Sälen und auf öffentlichen Plätzen. Am Schluss der EM kannte jeder das Wort public viewing. Zwei public viewings waren außergewöhnlich: ein wohltätiges in Weyregg und ein literarisches in Lenzing.

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104. AtterZeit Nummer 10, Seite 3

June 25th, 2010 — 6:06am

Seite 3: Steinbach

„Ich hab mir nicht vorstellen können, dass ich betteln gehe“

Sommergewand, Wintergewand und Decken für 300 Kinder, Betten, Waschmaschinen und Nähmaschinen hat sie nach Nordindien ins Tibet-Kinderheim gebracht Viele tausend Euro hat sie seit 2003 erbettelt

„Damit ist der Grund und Boden gekauft worden, auf dem das Heim steht, ein Kindergarten gebaut und die Küche erneuert“, erzählt Maria Höllerl (68) aus Steinbach. „Ein Brunnen tut bit­ter not, in der Trockenzeit rinnt tagelang kein Tropfen Wasser. Dafür sammeln wir jetzt.“ Für ihr Wasserprojekt hat sie die Bürgermeister der Attersee-Gemeinden gewinnen können. „Ich wünsch mir pro Bewohner um den See l Euro für den Brunnen“, sagt sie. (siehe auch Seite 15)

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103. AtterZeit Nummer 10 Seite 2

June 23rd, 2010 — 6:00am

Das Titelblatt

  • Maria Höllerl baut einen Brunnen für Tibeter
  • Das Poinerhaus: Schmuckstück in Oberhehenfeld
  • Mehr Erfolg für Kleinstunternehmer mit einem neuen „Regatta“-Kurs
  • Pfadfinder im Lagerfeuerrausch und Musikstudenten im Probenstress: Jugend aus der ganzen Welt war im Attergau zu Gast

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102. Familie Altomonte am Attersee

June 21st, 2010 — 6:00am

Vater Martino Altomonte

Der Historienmaler wird am 8. Mai 1657 in Neapel geboren und stirbt am 14. September 1745 im Zisterzienser-Stift Heiligenkreuz in Niederösterreich. Martino verlebt seine Jugend teils in Italien, teils am Hofe des Königs Johann Sobieski von Polen. Avianus, der Beichtvater von Sobieski, ist es auch, der Altomonte dazu überredet, seinen deutschen Namen Hohenberg abzulegen und denselben zu italienisiren, damit er mehr Glück mit seinen Arbeiten habe. Im Auftrage des Königs malt er ein großes Bild über die Befreiung von Wien von den Türken (1683), wobei Sobieski bekanntlich eine hervorragende Rolle spielte. Als Gegenstück dazu führt er das Bild „Hauptsturm der Türken auf die Löwelbastei“ aus. 1703 kommt Altomonte nach Wien an die neue Maler- und Bildhauerakademie und malt hier eine große Anzahl Altarblätter für verschiedene Städte in Nieder- und Oberösterreich und Salzburg.

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101. Sieglinde Altmann am Attersee

June 19th, 2010 — 6:00am

Am 4. März 2004 eröffnete Bürgermeister Reiter im Beisein eines größeren Freundeskreises der Künstlerin die Ausstellung „Acrylbilder“ der Wahl-Seewalchenerin Sieglinde Altmann. Die frühere VS-Direktorin von Attnang war schon immer an Kunst interessiert, und erarbeitete mit ihren Schulkindern einfache kunsthandwerkliche Dinge. Ihr Beruf als Lehrerin half ihr, ihre Worte und Gedanken mit visuellen Erlebnissen zu festigen und spontane Zeichnungen anzufertigen. Mit der aktiven Malerei begann sie jedoch erst als Pensionistin. Nach einem Kursbesuch bei Prof. Hohenwallner wechselte sie bald vom Aquarell zur Acrylmalerei.

Mit diesen leuchtenden Farben gelingt es ihr, Emotionen besser auszudrücken. Um ihre Form zu finden, studiert sie oft bis Mitternacht Werke großer Meister wie Matisse, van Gogh, und Cezanne.

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100. Rudolf Alt am Attersee

June 17th, 2010 — 6:00am

Rudolf wird am 28. August 1812 im heutigen Wiener Bezirk Hernals, in der Alser Straße 8, geboren.  Er ist der älteste Sohn von Jakob Alt und der Nieder­österreicherin Anna Schaller (1790 bis 1872). Der jüngere Bruder Franz lebt von 1821 bis 1914 und ist ebenfalls Maler. Rudolf arbeitet schon früh bei seinem Vater in der Werkstatt mit und kolorierte bereits als Kind die väterlichen Lithographien. Rudolf übertrifft seinen Vater rasch mit seinem großen künstlerischen Talent.

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99. Jakob Alt am Attersee

June 15th, 2010 — 6:00am

Der deutsch-österreichische Landschaftsmaler, Zeichner und Lithograph Jakob Alt wird am 27. September 1789 in Frankfurt am Main geboren und stirbt am 30. September 1872 in Wien.

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98. Emma Adler am Attersee

June 13th, 2010 — 6:00am

Emma Adler

Die Übersetzerin und Schriftstellerin Emma Adler – Pseudonym Marion Lorm – wurde 1858 in  Debreczin / Ungarn geboren und verstarb 1935 in Zürich. Emma, eine geborene Braun, steht bis heute im Schatten ihrer Brüder Heinrich und Adolf Braun, Sozialist und Begründer der “Neuen Zeit” der eine, Redakteur des Berliner “Vorwärts” und der Wiener “Arbeiter-Zeitung” der andere, sowie ihres Mannes Victor Adler. Als einziges Mädchen wird Emma Adler von ihren fünf Brüdern umsorgt und verwöhnt. Ihr ältester Bruder Heinrich fühlt sich selbst für die Wahl eines geeigneten Ehemanns für die heiratsfähige Schwester verantwortlich. Seine Favoriten heißen Friedrich Nietzsche und Victor Adler.

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97. Victor Adler am Attersee

June 11th, 2010 — 6:00am

Victor Adler

Der Politiker und Begründer der Sozialdemokratischen Arbeiterpartei Victor Adler wurde 1852 in Prag geboren und verstarb 1918 in Wien. Seine Sommerurlaube verbrachte er oft in Nußdorf am Attersee.

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