31. Über Mondsee, Attersee, Vöckla und Hausruck
In dem 2004 erschienen Buch finden sich Flugaufnahmen und Betrachtungen zum Bezirk Vöcklabruck. Die Texte stammen von Beate Maxian. Die Luftaufnahmen von Helmut Kapeller.

In dem 2004 erschienen Buch finden sich Flugaufnahmen und Betrachtungen zum Bezirk Vöcklabruck. Die Texte stammen von Beate Maxian. Die Luftaufnahmen von Helmut Kapeller.

Es ist der dritte Krimi Maxians, der, marketingmäßig geschickt am Attersee angesiedelt, den Lesern Unterhaltung bringen soll. Der Krimi an sich ist ja ein recht einfältiges Genre. Der Leser weiß von vornherein: Es wird einen Mord geben und zum Schluss kennt man den Mörder und sein Motiv. Da kann man auch gleich im Alten Testament lesen.

Roland Girtler schrieb 2004 in der Sonntagsbeilage der „Krone“ folgenden Artikel:

Festschrift zur 500 Jahre Markterhebung 1499 – 1999
Es ist ein sehr schön gemachtes und informatives Buch mit vielen Bildern, das leider einige Grammatik- und Rechtschreibfehler und einen recht entbehrlichen Artikel über das Palais Stoclet in Belgien aufweist, aber der Artikel war wohl das Zugeständnis an den Verleger.

Die sozialgeographischen Strukturwandlungen im Atterseegebiet mit besonderer Berücksichtigung von Bevölkerung und Fremdenverkehr
Bei dem etwas sperrigen Titel handelt es sich um die Dissertation von Elisabeth Prinz, die 1970 in Wien erschien. Die Dissertation ist etwa 200 Seiten stark und umfasst den Untersuchungszeitraum von 1950 bis 1970.

Das kleine Büchlein mit 65 Seiten erschien 1948 und informierte kurz über die Sehenswürdigkeiten der Attersee-Gemeinden. Der Autor John Schmelz war jüdischen Glaubens und kam nach 1945 nach Attersee. Der Liebe wegen, wie man munkelt. Herr Schmelz dürfte in Aufham auch gemalt haben.

Alois Zauner – Vöcklabruck und der Attergau
Das knapp 900 Seiten dicke Buch ist keine gemütliche Lektüre für einen verregneten Sonntagnachmittag im Caféhaus am Seeufer. Dieses Buch geht in die Tiefe und lässt kaum eine Frage offen, woher wir Atterseer Menschen kommen. Das Buch informiert über die Geschichte der Region bis 1620. In dem Buch erfährt man bis ins letzte Detail, wer die lokalen Herren waren, die auf Kosten des Bauernvolkes der Welt ihren Stempel aufzudrücken versuchte.

Nußdorf am Attersee
Ein besonderes Stück literarischen Schaffens am Attersee ist die 300 Seiten starke Autobiographie von Josef Gattinger. Der Untertitel ist „Erinnerungen eines Zeitzeugen an Höhen und Tiefen seiner turbulenten Wanderjahre durch das 20. Jahrhundert“. Josef wurde 1924 in Sankt Georgen geboren, seine Kindheit verbrachte er in Attersee. Nach dem Zweiten Weltkrieg führte er mit Frau Katharina ein Einzelhandelsgeschäft in Litzlberg, bevor er ab 1956 – zeitgleich mit dem Aufbau von Rosenau – in Rosenau das Einzelhandelsgeschäft neben der Kirche betrieb. Josef verstarb um 2005.
Da das Buch im Selbstverlag erschien, ist es nicht ganz einfach ein Exemplar davon zu erhalten. Bei Interesse wenden Sie sich bitte an mich.

Litzlberg 1915
Das Buch informiert über die vier Kirchen auf dem Seewalchener Gemeindegebiet: Seewalchen, Kemating, Buchberg und Rosenau. Das Cover und eine Leseprobe gibt es unter dem Button „Literatur“, der sich oben auf dieser Homepage befindet.

Die Pfarrkirche von Seewalchen am Attersee (Foto: Helga Kern)
Der aufwändig gestaltete Band erschien 2008, ist in so gut wie jedem Geschäft rund um den See erhältlich und kostet wohlfeile 49 Euro. Die Texte wurden von einem Autorenkollektiv verfasst. Das Buch enthält auf über 250 A-4-Seiten rund 400 Abbildungen.
